Lionel Messi nennt seine Favoriten auf den WM-Titel

Lionel Messi hofft, in der Gruppenphase der WM 2018 in Russland nicht auf seine Wahlheimat Spanien zu treffen.Lionel Messi hofft, in der Gruppenphase der WM 2018 in Russland nicht auf seine Wahlheimat Spanien zu treffen. © wikipedia.org/Fanny Schertzer vìa creative commons
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Argentiniens Superstar und Kapitän Lionel Messi verrät, welche Teams für ihn die heißesten Kandidaten auf den WM-Titel 2018 sind und auf welche Mannschaft er keinesfalls in der Gruppenphase treffen möchte.

Für Lionel Messi und seine Kollegen in der argentinischen Nationalmannschaft ging es in der Länderspielpause nach Moskau, wo die ‚Albiceleste‘ am Samstag (14:00 Uhr MEZ) gegen WM-Gastgeber Russland testet.

Der Superstar des FC Barcelona war es auch, der Argentinien am letzten Spieltag der Südamerika-Qualifikation mit einem Dreierpack in den Höhen Ecuadors zur Endrunde schoss.

Lionel Messi: Welchem Team er in der Gruppenphase ausweichen möchte

Angesichts der Probleme, die die ‚Gauchos‘ während der Quali hatten, wäre es vermessen, sie trotz der hohen Qualität ihrer Einzelspieler zur Riege der WM-Favoriten zu zählen. Das weiß auch Messi, der im Interview mit dem argentinischen Sender TyC Sports seine Topkandidaten auf den Titel nannte: „Spanien, Brasilien, Deutschland und Frankreich sind jene Mannschaften, die aktuell das beste Bild abgeben, am besten spielen und auch individuell sehr stark sind.“

„Ich möchte nicht auf Spanien treffen. Sie wären ein sehr schwieriger Gegner in der Gruppe.“ – Lionel Messi

Bei der Auslosung am 1. Dezember im Kreml zu Moskau wird Argentinien als Vierter der FIFA-Weltrangliste zwar aus Topf eins gezogen werden, mit Spanien, England, Uruguay oder Italien – gesetzt den Fall, dass sich die ‚Azzurri‘ im Playoff gegen Schweden durchsetzen – droht aus Topf zwei allerdings ein Topgegner in der Vorrunde.

Für Messi ist klar, welchem Team er in der Gruppenphase unbedingt aus dem Weg gegen will: „Ich möchte nicht auf Spanien treffen. Sie wären ein sehr schwieriger Gegner in der Gruppe“, sagte Argentiniens Zehner. Er muss es wissen, schließlich lebt er bereits seit seinem 14. Lebensjahr in seiner Wahlheimat.

Ex-Argentinien-Teamchef Bilardo: „Messi fehlt der WM-Titel“

Messi, der während der WM seinen 31. Geburtstag feiern wird, bietet sich in Russland die vielleicht letzte Gelegenheit, in seinem Heimatland aus dem Schatten des großen Diego Maradona zu treten. „Messi fehlt der WM-Titel, um sich an denselben Tisch wie Maradona und Pelé setzten zu können“, wiederholte unlängst Carlos Bilardo, ehemaliger Trainer und Funktionär der argentinischen Nationalmannschaft, eine weitverbreitete Meinung.

So nah wie 2014 hatte Messi seine Hand noch nie am WM-Pokal. Doch dann kam Mario Götze und versetzte mit seinem Goldtor in der Verlängerung des Finales von Rio de Janeiro nicht nur den fünffachen Weltfußballer, sondern gleich 44 Millionen Argentinier in tiefe Trauer. Zwei weitere Endspielniederlagen, bei der Copa América 2015 und der Copa América Centenario 2016 – beide im Elfmeterschießen gegen Chile – sollten innerhalb kurzer Zeit folgen.

Laut Messi hätte es die ‚Albiceleste‘ verdient, „mindestens zwei dieser drei Finali zu gewinnen“. Ein Satz, der auch nach Russland 2018 freilich nicht an Wert gewinnen würde. Für viele ist ‚der Floh‘ der beste Fußballer unserer Zeit. Doch der Schatten Maradonas reicht in Argentinien dank des Gewinns der Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko bis in die Gegenwart. Die lange Liste von Messis Titelgewinnen mit dem FC Barcelona ist den ‚Gauchos‘ egal. ‚La Pulga‘ braucht den WM-Pokal, dann werden sie ihm auch in seiner Heimat bedingungslos zu Füßen liegen.

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