Spanien und Lateinamerika: Die hispanischen WM-Teilnehmer in Russland 2018

Das Teilnehmerfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist komplett.Das Teilnehmerfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland ist komplett. © pixabay.com/jarmoluk
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Neben Spanien wirft lochpass.at einen Blick auf die Latino-Teams vom amerikanischen Kontinent, die sich für die WM 2018 in Russland qualifiziert haben.

Seit den frühen Morgenstunden des Donnerstags ist das Starterfeld der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 komplett. Durch einen 2:0-Heimsieg über Neuseeland qualifizierte sich Perú als letzte Nation für die Endrunde kommendes Jahr in Russland.

Das Hinspiel in Wellington war 0:0 ausgegangen, in Lima schossen Routinier Jefferson Farfán und Innenverteidiger Christian Ramos die Anden-Kicker zu ihrer fünften WM-Teilnahme, der ersten seit Spanien 1982.

Von den 32 Teams, die kommenden Juni in Russland um den Titel kämpfen werden, vertreten acht spanischsprachige Länder. Neben Spanien sind dies Argentinien, Uruguay, Kolumbien und Perú aus Südamerika sowie Mexiko, Costa Rica und Panamá aus Nord- und Mittelamerika. In letzterer Region blieben die USA auf der Strecke. Als überlegener Sieger der Südamerika-Gruppe ging Brasilien hervor.

WM 2018: Spanisch dominiert in Russland

Spanien

Der Weltmeister von 2010 qualifizierte sich mit neun Siegen und einem Remis ungeschlagen für die nächste WM. Den einzigen Punkteverlust setzte es für die Auswahl von Julen Lopetegui in Turin gegen Italien, das als Gruppenzweiter in die Barrage musste und dort überraschend an Schweden scheiterte.

Argentinien

Für die ‚Gauchos‘ hieß es in der Südamerika-Quali, zittern bis zum letzten Spieltag, sogar das Verpassen der WM stand im Raum. In den Höhen Ecuadors konnte sich die ‚Albiceleste‘ schließlich auf ihr Aushängeschild verlassen: Mit einem Triplepack schoss Lionel Messi Argentinien in Quito zu einem 3:1-Auswärtssieg. Weil die direkten Konkurrenten allesamt Punkte liegen ließen, gelang der kriselnden Starauswahl doch noch die direkte Qualifikation.

Uruguay

Die Truppe von Langzeit-Teamchef Óscar Tabárez – der 70-Jährige coacht die ‚Urus‘ bereits seit 2006 – gewann die Hälfte der Qualispiele und fährt als Zweiter der Südamerika-Gruppe zur WM. Highlights waren 3:0-Siege gegen Chile und Kolumbien sowie Punktgewinne gegen die großen Nachbarn Brasilien und Argentinien.

Kolumbien

Den letzten direkten Startplatz aus Südamerika sicherten sich die ‚Cafeteros‘ aus Kolumbien, womit James Rodríguez, Radamel Falcao und Co auch in Russland ihre Qualität unter Beweis stellen können. Ein 1:1-Unentschieden am letzten Spieltag in Perú reichte, um den direkten Konkurrenten auf Distanz zu halten und ins Playoff zu schicken.

Perú

Dort behielten die favorisierten Südamerikaner gegen Ozeanien-Sieger Neuseeland die Oberhand. Erstmals nach 36 Jahren fährt Perú wieder zu einer Weltmeisterschaft, der Jubel im mit 32 Millionen Einwohnern viertbevölkerungsreichsten Land Südamerikas war entsprechend groß.

Mexiko

Nordamerikas Fußballgigant qualifizierte sich ohne Probleme für die nächste WM. Das Team des kolumbianischen Trainerfuchses Juan Carlos Osorio gewann sowohl seine Gruppe, als auch die Finalrunde des CONCACAF-Verbands und wird in Russland zum 16. Mal bei einer Weltmeisterschaft antreten.

Costa Rica

Zum fünften Mal dabei wird Costa Rica sein. Die ‚Ticos‘ um Real-Madrid-Türhüter Keylor Navas blieben in der Gruppe mit Panamá, Haiti und Jamaika ungeschlagen und beendeten die Finalrunde auf Rang zwei. Von den letzten fünf WM-Endrunden verpasste das kleine Land aus Mittelamerika nur Südafrika 2010.

Panamá

In der Gruppe B noch klar hinter Spitzenreiter Costa Rica geblieben, gelang Panamá in der Finalrunde die große Sensation. Am letzten Spieltag drehte der Außenseiter die Partie gegen die ‚Ticos‘ und feierte einen 2:1-Heimsieg, während die USA auswärts bei Trinidad & Tobago mit demselben Ergebnis scheiterten. Panamá fährt damit zur WM, die US-Amerikaner sind erstmals seit 1986 nicht dabei.

Brasilien

Zwar nicht spanischsprachig, aber doch aus Lateinamerika: Brasilien war in der Südamerika-Qualifikation mit zwölf Siegen, fünf Unentschieden und nur einer Niederlage eine Klasse für sich. Außerdem stellten Neymar und Co mit 41 erzielten Toren die beste Offensive und mit elf Gegentreffern auch die beste Abwehr.

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